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INCLUDE-EU — zurück zum Seitenanfang
Kofinanziert von der Europäischen Union – Informationen zur Förderung

Inklusive Gemeinschaft beginnt mit einem Gespräch.

Bekämpfung rassistischer und ethnischer Diskriminierung durch lokale Inklusionsdialoge

INCLUDE-EU bringt NGOs, kommunale Netzwerke und eine Universität aus Italien, Österreich, Portugal, Slowenien und Spanien zusammen, um Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und ethnische Diskriminierung dort anzugehen, wo Menschen ihren Alltag leben – in Klassenzimmern, Nachbarschaften und Rathäusern.

Programm
CERVBürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte
Projektnummer
101306032CERV Lump Sum Grant (Pauschalbetrag)
Laufzeit
24 Monate01.09.2026 – 31.08.2028
EU-Förderung
€ 529.468,97EU-Beitrag
Partnerschaft
6 Partnerin 5 europäischen Ländern
ProjektverlaufSeptember 2026 – August 2028
September 2026 · BeginnAugust 2028 · Ende

01Über das Projekt

Gleichstellung entsteht vor Ort.

INCLUDE-EU steht für Inclusive Communities for Equality and Understanding in Europe – „Inklusive Gemeinschaften für Gleichstellung und Verständigung in Europa“.

INCLUDE-EU ist ein zweijähriges europäisches Kooperationsprojekt, das Gleichstellung, Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert, indem es Rassismus, Diskriminierung und Vorurteilen auf lokaler Ebene entgegentritt.

Das Projekt verbindet Schulen, NGOs, Gemeinden, Forschende und lokale Initiativen in fünf Ländern. Mit Bildung, Dialog und Engagement vor Ort unterstützt es die ansässige Bevölkerung ebenso wie zugewanderte Gemeinschaften dabei, Diskriminierung zu erkennen, Stereotype zu hinterfragen, Vorurteilen und Hass im Netz entgegenzutreten und gemeinsam praktische Gleichstellungsmaßnahmen für ihren Ort zu entwickeln – für ein respektvolles, vielfältiges und demokratisches Miteinander.

Thema des Aufrufs · CERV-2025-EQUAL-RACI-DISC

Bekämpfung von Diskriminierung und Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und anderen Formen der Intoleranz, einschließlich Antiziganismus (Rassismus gegen Roma), Rassismus gegen Schwarze Menschen und antiasiatischen Rassismus.

  • Antirassismus
  • Inklusion
  • Gleichstellung
  • Jugendbeteiligung
  • Bildung
  • Interkultureller Dialog
  • Inklusion von Roma
  • Kompetenzaufbau in NGOs
  • Kommunalpolitik & -verwaltung
  • Politische Zusammenarbeit

Auf klaren Grundsätzen gebaut

Alle Aktivitäten berücksichtigen die Gleichstellung der Geschlechter, Intersektionalität, Nichtdiskriminierung und Kinderschutz. Aktivitäten mit Minderjährigen finden unter Aufsicht von Lehrkräften, mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten und im Einklang mit dem Kinderschutzkonzept der jeweiligen Partnerorganisation statt. Die Universität Innsbruck übernimmt während der gesamten Projektlaufzeit die ethische und methodische Validierung.

  • Gleichstellung der Geschlechter
  • Intersektionalität
  • Nicht­diskriminierung
  • Kinderschutz

02Ziele

Was wir verändern wollen

Sechs Ziele leiten jeden Workshop, jedes Labor und jeden Runden Tisch im Projekt.

  1. Ziel 1: Rassismus vorbeugen & bekämpfen

    Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und jede Form ethnischer Diskriminierung verhindern und bekämpfen.

  2. Ziel 2: Chancengleichheit

    Chancengleichheit, soziale Inklusion und interkulturellen Dialog fördern.

  3. Ziel 3: Starke Institutionen vor Ort

    NGOs, Schulen und Gemeinden darin stärken, Diskriminierung wirksam zu begegnen.

  4. Ziel 4: Botschafterinnen und Botschafter für Gleichstellung

    Junge Menschen, pädagogische Fachkräfte und Schlüsselpersonen aus den Gemeinschaften befähigen, als Botschafterinnen und Botschafter für Gleichstellung zu wirken.

  5. Ziel 5: Brücken zwischen Gemeinschaften

    Die Zusammenarbeit zwischen der lokalen Bevölkerung, zugewanderten Menschen, Roma-Gemeinschaften und öffentlichen Institutionen fördern.

  6. Ziel 6: Werkzeuge & Empfehlungen

    Praxisnahe Werkzeuge und Politikempfehlungen entwickeln, die eine inklusive Kommunalpolitik und Gemeindeverwaltung sowie langfristigen gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

03Aktivitäten

Vom Klassenzimmer bis ins Rathaus

Ein aufeinander abgestimmtes Bündel von Aktivitäten verbindet Schulen, NGOs, Gemeinden, Forschende und lokale Initiativen in fünf Ländern.

Weiterbildung150 Teilnehmende

NGO-Programm „Botschafterinnen und Botschafter für Gleichstellung“

Sechs Trainings bereiten NGO-Mitarbeitende, Pädagoginnen und Pädagogen, Fachkräfte der Jugendarbeit und Engagierte vor Ort darauf vor, Diskriminierung zu erkennen und Vorurteilen sowie Hass im Netz zu begegnen – und Gleichstellung in ihr Umfeld zu tragen.

Schulen48 Workshops

Inklusionsworkshops an Schulen

Workshops zu Vielfalt, Antidiskriminierung und interkultureller Verständigung erreichen 960 junge Menschen.

Gemeinden15 Labore

Lokale Gleichstellungslabore

Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden, Schulen und zivilgesellschaftliche Organisationen entwickeln gemeinsam praktische Gleichstellungsmaßnahmen für ihren Ort.

Gemeinschaften10 Pilotprojekte

Pilotprojekte zur Inklusion von Roma, Zugewanderten und Minderheiten

Zehn Pilotaktivitäten beziehen 150 Teilnehmende in praktische, gemeinwesenorientierte Inklusionsarbeit ein.

Politik5 Runde Tische

Nationale Runde Tische zur Inklusionspolitik

Fachleute aus der Praxis und Entscheidungstragende kommen zusammen, um die lokale und nationale Inklusionspolitik zu verbessern – unterstützt durch fünf Policy Briefs mit Handlungsempfehlungen.

Aktionen & Netzwerk30+ Institutionen

Wochen der Gleichstellung, Veranstaltungen & ein europäisches Netzwerk

Aktionen zur Woche der Gleichstellung in jedem Partnerland, fünf nationale Abschlussveranstaltungen, internationale Partnertreffen und ein Europäisches Netzwerk für lokale Gleichstellung, das den Austausch über das Projektende hinaus lebendig hält.

04Geplante Wirkung

Zwei Jahre. Fünf Länder. Klare Ziele.

Was das Projekt von September 2026 bis August 2028 erreichen will.

  • 150 NGO-Mitarbeitende, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Engagierte vor Ort werden geschult
  • 960 junge Menschen werden über die Inklusionsworkshops an Schulen erreicht
  • 48 Inklusionsworkshops an Schulen
  • 15 Lokale Gleichstellungslabore
  • 10 Pilotprojekte zur Inklusion von Roma, Zugewanderten und Minderheiten
  • 50 Kurzvideos & Podcasts
  • 30+ Institutionen werden Teil des Europäischen Netzwerks für lokale Gleichstellung
  • Bis zu 100 000 angestrebte Online-Impressionen über soziale Medien

05Ergebnisse

Was vom Projekt bleibt

Konkrete Ergebnisse für Bildung, digitale Praxis und Politik, die in ganz Europa genutzt werden können. Wir veröffentlichen sie hier, sobald sie verfügbar sind.

In Kontakt bleiben
  • NGO-Trainingspaket „Botschafterinnen und Botschafter für Gleichstellung“

    Mehrsprachiges Trainingscurriculum

    Geplant
  • E-Learning-Umgebung

    Eingebettet in die bestehende digitale Infrastruktur von Compass

    Geplant
  • 25 Kurzvideos & 25 Podcasts

    Geschichten und Wissen rund um Gleichstellung und Inklusion

    Geplant
  • Methodenkoffer für Schulworkshops

    Sofort einsetzbare Methoden für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte

    Geplant
  • Berichte der lokalen Gleichstellungslabore & 6 lokale Aktionspläne

    Alternativ: formelle Selbstverpflichtungen zur Gleichstellung

    Geplant
  • 5 Policy Briefs & 5 Berichte der Runden Tische

    Empfehlungen für eine inklusive Politik auf lokaler und nationaler Ebene

    Geplant
  • Nachhaltigkeits- und Transferplan

    Damit auch andere Gemeinschaften den Ansatz aufgreifen und weitertragen können

    Geplant

06Partnerschaft

Sechs Organisationen. Fünf Länder. Ein Ziel.

NGOs, kommunale Netzwerke und eine Universität bringen Gemeinwesenarbeit, Kommunalpolitik, Gemeindeverwaltung und Forschung zusammen.

  • Italien
  • Österreich (2 Partnerorganisationen)
  • Portugal
  • Slowenien
  • Spanien

So verteilt sich die EU-⁠Förderung

EU-Beitrag gesamt € 529.468,97

  • Compass€ 182.012,78 34,4 %
  • FELCOS Umbria€ 91.746,93 17,3 %
  • FAMSI€ 87.118,77 16,5 %
  • IMVF€ 67.386,89 12,7 %
  • Društvo Mozaik€ 62.714,42 11,8 %
  • Universität Innsbruck€ 38.489,18 7,3 %

Quelle: Förder- und Ausschreibungsportal der EU (Funding & Tenders Portal), Projekt 101306032.

  • Projektkoordination

    Innsbruck, Österreich

    Compass

    Gemeinnützige Organisation für Beratung, Begleitung und Training

    Eine gemeinnützige Organisation, die die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Inklusion benachteiligter Gruppen fördert. Compass bietet kostenlose Sprach- und Digitalkurse, Workshops, Berufsorientierung und interkulturelle Aktivitäten für Menschen mit Migrationshintergrund, junge Menschen und Arbeitsuchende an und setzt gemeinsam mit Partnerorganisationen in ganz Europa EU-geförderte und lokale Inklusionsprojekte um.

    • Soziale Inklusion
    • Migration & Integration
    • Lebenslanges Lernen
    • Berufsorientierung
    compass4you.eu (öffnet in neuem Tab)
    Angaben zur Organisation – Compass
    Offizieller Name
    Compass-Beratung, Begleitung und Training gemeinnützige GmbH
    Rolle
    Projektkoordination
    Adresse
    Kaufmannstraße 38A, 6020 Innsbruck, Österreich
    PIC
    894611213
    EU-Beitrag
    € 182.012,78
  • Innsbruck, Österreich

    Universität Innsbruck

    Öffentliche Universität · gegründet 1669

    Eine öffentliche Universität in Tirol mit 16 Fakultäten und rund 28 000 Studierenden aus über 100 Ländern. Das Institut für Erziehungswissenschaft forscht zu Migration, Rassismuskritik und diversitätsbewusster Bildung. Im Projekt INCLUDE-EU übernimmt die Universität während der gesamten Laufzeit die ethische und methodische Validierung.

    • Hochschulbildung
    • Forschung
    • Migration & Bildung
    • Vielfalt
    uibk.ac.at (öffnet in neuem Tab)
    Angaben zur Organisation – Universität Innsbruck
    Offizieller Name
    Universität Innsbruck
    Rolle
    Partnerorganisation (Hochschule)
    Adresse
    Innrain 52, 6020 Innsbruck, Österreich
    PIC
    999869114
    EU-Beitrag
    € 38.489,18
  • Foligno, Italien

    FELCOS Umbria

    Verband lokaler Gebietskörperschaften · seit 2007

    Ein Verband von rund 30 umbrischen Gemeinden und lokalen Körperschaften, der sich für nachhaltige, inklusive Entwicklung und internationale Zusammenarbeit einsetzt. FELCOS setzt Projekte der dezentralen Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in Europa und darüber hinaus um, begleitet partizipative Planung vor Ort auf Grundlage der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und arbeitet mit Schulen zu Globalem Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

    • Dezentrale Zusammenarbeit
    • Lokale Entwicklung
    • Beteiligung
    • Weltbürgerschaft
    felcos.it (öffnet in neuem Tab)
    Angaben zur Organisation – FELCOS Umbria
    Offizieller Name
    FELCOS Umbria – Fondo di Enti Locali per la Cooperazione Decentrata e lo Sviluppo Umano Sostenibile
    Rolle
    Partnerorganisation
    Adresse
    Piazza Piermarini 2, 06034 Foligno (PG), Italien
    PIC
    938559391
    EU-Beitrag
    € 91.746,93
  • Córdoba, Spanien

    FAMSI

    Andalusischer Gemeindefonds für internationale Solidarität · seit 2000

    Ein Verband, der andalusische Gemeinden, Provinzverwaltungen und kooperierende Organisationen vereint, um die dezentrale internationale Zusammenarbeit zu koordinieren. FAMSI unterstützt Kommunalverwaltungen bei der Zusammenarbeit in Netzwerken und beim Handeln vor Ort und setzt Projekte zu Migration, interkulturellem Zusammenleben, Gleichstellung der Geschlechter und zum Abbau von Ungleichheiten um.

    • Dezentrale Zusammenarbeit
    • Lokale Entwicklung
    • Migration & Zusammenleben
    • Geschlechtergleichstellung
    famsi.es (öffnet in neuem Tab)
    Angaben zur Organisation – FAMSI
    Offizieller Name
    Asociación Fondo Andaluz de Municipios para la Solidaridad Internacional
    Rolle
    Partnerorganisation
    Adresse
    Avenida del Brillante 177, 14012 Córdoba, Spanien
    PIC
    941156566
    EU-Beitrag
    € 87.118,77
  • Lissabon, Portugal

    IMVF

    Instituto Marquês de Valle Flôr · gegründet 1951

    Eine Stiftung für Entwicklung und Zusammenarbeit mit Sitz in Lissabon, seit 1988 als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation tätig. IMVF arbeitet vor allem in portugiesischsprachigen Ländern, etwa in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Zivilgesellschaft, Kommunalverwaltung und Weltbürgerschaft. Mit seiner Arbeit zu Weltbürgerschaft will IMVF soziale Gerechtigkeit fördern und das Bewusstsein für globale Ungleichheiten stärken.

    • Entwicklungszusammenarbeit
    • Weltbürgerschaft
    • Zivilgesellschaft
    • Gemeinden & Städte
    INCLUDE-EU auf imvf.org (öffnet in neuem Tab)
    Angaben zur Organisation – IMVF
    Offizieller Name
    Instituto Marquês de Valle Flôr
    Rolle
    Partnerorganisation
    Adresse
    Rua de São Nicolau 105, 1100-548 Lisboa, Portugal
    PIC
    939382727
    EU-Beitrag
    € 67.386,89
  • Ljubljana, Slowenien

    Društvo Mozaik

    Nichtregierungsorganisation (Verein)

    Eine NGO in Ljubljana, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien aus sozial benachteiligten Verhältnissen arbeitet – vor allem mit Roma, zugewanderten Menschen, Asylsuchenden und Geflüchteten. Mit einem ethnisch sensiblen Ansatz bietet Mozaik aufsuchende Arbeit, Interessenvertretung, Empowerment und Unterstützung beim Erwerb digitaler Kompetenzen an und arbeitet mit Schulen, Zentren für Sozialarbeit und kommunalen Diensten zusammen, um Inklusion zu fördern und Diskriminierung entgegenzuwirken.

    • Inklusion von Roma
    • Zugewanderte & Geflüchtete
    • Antidiskriminierung
    • Kinder & Jugendliche
    drustvomozaik.si (öffnet in neuem Tab)
    Angaben zur Organisation – Društvo Mozaik
    Offizieller Name
    Društvo za izobraževanje in povezovanje otrok
    Rolle
    Partnerorganisation
    Eingetragener Sitz
    Adamičeva cesta 7, 1293 Šmarje-Sap, Slowenien
    PIC
    868518892
    EU-Beitrag
    € 62.714,42

07Kontakt

Sprechen wir über Inklusion.

Sie möchten mehr über die Trainings im NGO-Programm „Botschafterinnen und Botschafter für Gleichstellung“, die Inklusionsworkshops an Schulen oder die lokalen Gleichstellungslabore erfahren? Wenden Sie sich an die Projektkoordination oder an die Partnerorganisation in Ihrem Land.